Travemünde – Möwe 2. Versuch
Wie einige von euch bereits gelesen haben, war ich Ende September in Travemünde bei herrlichem Wetter und konte einige Aufnahmen machen. Hierbei ist ein Foto entstanden, bei dem eine Möwe majästetisch auf dem Geländer eines Stegs trohnt und dahinter ein altes Segelschiff zu sehen war. Das Foto präsentierte ich bereits bei dem Artikel “Spätsommer in Travemünde”.
Nach netter Kritik von Daniel habe ich mich noch einmal an dem Foto versucht. Ich habe anhand der Gradiationskurve den Blaustich entfernt. Hierzu bin ich wie von [amazon-product region="de" text="Scott Kelby" type="text"]3827325595[/amazon-product] wie folgt vorgegangen:
Als erstes habe ich eine zweite Ebene erstellt und mit natürlichem Grau gefüllt (RGB 128/128/128). Den Modus der Ebene habe ich auf Differenz gestellt und die Ebeneneinstellung Schwellenwert gewählt. Nun habe ich bei 1 angefangen und konnte bei 2 bereits gute Punkte sehen. Hier ist lt. Scott Kelby ein natürliches Grau im Hauptbild erreicht. Also mit Umschalttaste gedrückt diesen Punkt ausgewählt.
Als nächstes habe ich die Ebene wieder gelöscht und in der Hauptebene die Einstellungsebene Gradiationskurven gewählt. Ein weiß war in der Möwe leicht zu finden, ein schwarz im Rumpf des Schiffs. Das natürliche Grau war in meinem Fall im Körper der Möwe. Hierdurch sind die Farben nun möglichst farbecht geworden.
Der nächste Schritt war, die SchärfentiefeDie Schärfentiefe ist im Grunde eine Maßangabe über den Bereich, der scharf abgebildet wird. Die Schärfe wird über die Blendenöffnung (und indirekt auch über die BrennweiteDie Brennweite wird in Millimeter angeben und bestimmt den Abstand zwischen Objektivmittelpunkt und seinem Brennpunkt. Dabei haben Tele-Objektive sehr lange Brennweiten und Weitwinkel-Objektive eher sehr geringe Brennweiten.) definiert. Je größer der Bereich von vorne bis hinten scharf sein soll, desto kleiner muss die BlendeDie Blende ist ein meist lamellenförmiger Verschluss, der den Lichtdurchlass durch das Objektiv regelt.
Die Verstellung der Blende hat also einen direkten Einfluss auf die Belichtung des Sensors.
Dabei verhält sich der Blendenwert zur Blende wie folgt:
Je größer die Blende, das heißt je mehr Licht durch die Blende auf den Sensor kommt, desto kleiner die BlendenzahlDie Blendenzahl ist die Einheit, die angibt, wie groß die Blende geöffnet ist. Dabei gibt es kleine Blendenzahl eine weit geöffnete Blende an, je größer die Blendenzahl wird, desto kleiner ist die Blende eingestellt. Die Blendenzahl errechnet sich aus der Brennweite durch den Durchmesser der Blenden-Öffnung. Die Schreibweisen sind dabei vielfältig: 1:1,4 oder f/1,4 oder f 1,4 oder oder oder..
Eine Blende von 1,8 ist also weiter geöffnet und lässt damit mehr Licht auf den Sensor als eine Blende von 5,6.
Indirekt beeinflusst wird hiervon auch die Belichtungszeit. Je größer die Blende, desto kürzer die benötigte Belichtungszeit.
Außerdem wird hierüber auch die Schärfentiefe reguliert. Je größer die Blende, desto geringer die Schärfentiefe. werden (desto größer die BlendenzahlDie Blendenzahl ist die Einheit, die angibt, wie groß die Blende geöffnet ist. Dabei gibt es kleine Blendenzahl eine weit geöffnete Blende an, je größer die Blendenzahl wird, desto kleiner ist die Blende eingestellt. Die Blendenzahl errechnet sich aus der Brennweite durch den Durchmesser der Blenden-Öffnung. Die Schreibweisen sind dabei vielfältig: 1:1,4 oder f/1,4 oder f 1,4 oder oder oder.). Geringe Schärfentiefe erreicht man hingegen mit einer großen BlendeDie Blende ist ein meist lamellenförmiger Verschluss, der den Lichtdurchlass durch das Objektiv regelt.
Die Verstellung der Blende hat also einen direkten Einfluss auf die Belichtung des Sensors.
Dabei verhält sich der Blendenwert zur Blende wie folgt:
Je größer die Blende, das heißt je mehr Licht durch die Blende auf den Sensor kommt, desto kleiner die BlendenzahlDie Blendenzahl ist die Einheit, die angibt, wie groß die Blende geöffnet ist. Dabei gibt es kleine Blendenzahl eine weit geöffnete Blende an, je größer die Blendenzahl wird, desto kleiner ist die Blende eingestellt. Die Blendenzahl errechnet sich aus der Brennweite durch den Durchmesser der Blenden-Öffnung. Die Schreibweisen sind dabei vielfältig: 1:1,4 oder f/1,4 oder f 1,4 oder oder oder..
Eine Blende von 1,8 ist also weiter geöffnet und lässt damit mehr Licht auf den Sensor als eine Blende von 5,6.
Indirekt beeinflusst wird hiervon auch die Belichtungszeit. Je größer die Blende, desto kürzer die benötigte Belichtungszeit.
Außerdem wird hierüber auch die Schärfentiefe reguliert. Je größer die Blende, desto geringer die Schärfentiefe..
Außerdem kann man die Schärfentiefe darüber hinaus mit untersch. Objektivlängen verändern sowie der Nähe zum Objekt selbst.
Der dadurch erreichte Effekt wird auch gerne Film-Look genannt. Falls dir schon mal der Begriff “”Depth of field”" untergekommen ist – er beschreibt genau die Schärfentiefe. Einige sagen auch Tiefenschärfesiehe Schärfentiefe, meinen aber genau das Gleiche. zu verstärken, um die Möwe besser herauszuarbeiten. Hierbei habe ich folgende Schritte mit freundlicher Unterstützung von Photozauber.de angwendet:
Zuerst habe ich die Möwe und den Bereich um die Füße mit dem Markierungswerkzeug markiert. Anschließend bin ich in die Kanalspalette gewechselt und habe einen neuen Kanal erstellt. Die Fläche mit der markierten Möwe habe ich mit weiß gefüllt, unten noch einen leichten schwarz / weiß Verlauf eingebaut.
Nun habe ich wieder die RGB Kanäle angewählt und den Filter Weichzeichnungsfilter > Tiefenschärfesiehe Schärfentiefe abmildern gewählt. Hier musste ich erst einmal den eben erstellen Alphakanal wählen und anschließend auf Umkehren klicken, da sonst die Möwe aber nicht der Hintergrund unscharf geworden wäre. Der Filter erkennt die weißen Flächen standardmäßig. Nun ein wenig an den Reglern gedreht, bis mir das Ergebnis gefallen und nicht allzu künstlich aussah.
Als letzten Schritt habe ich das Bild noch beschnitten und in ein 1:1 Format gebracht. Ich finde, das passt hier am Besten, ich kann nicht mal sagen, warum. Vor allem habe ich den sehr langen Teil des Geländers weg geschnitten, der sehr dominant war und vom Hauptmotiv abgelenkt hat.
Wie gefällt euch das Bild nun? Waren das die notwendigen Schritte oder hättet ihr es anders gemacht?
2 Kommentare zu “Travemünde – Möwe 2. Versuch”
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Hut ab, vor allem mit den Farben… sieht gut aus. Ich hätte das Foto wahrscheinlich unbearbeitet gelassen und ein neues gemacht…
Danke schön. Vor allem der Umstieg auf den externen Monitor hat mich einen ganzen Schritt nach vorne gebracht. Nun sieht es wieder ganz anders, besser und heller aus als auf dem Notebook.
So gefällt mir das Foto schon wesentlich besser.
P.S.: Noch mal neu machen ging nicht, der Spätsommer ist vorbei und da fahre ich nicht mehr nach Travemünde