Unter der Belichtungszeit oder auch Belichtungsdauer versteht man den Zeitraum, in dem ein Bild aufgenommen wird, sprich Licht auf den Bildsensor kommt. Die Angabe der Belichtungsdauer erfolgt in Sekunden, z.B. 1 Sekunde, 1/10 Sekunde oder 1/250 Sekunde. Je kürzer die Belichtungszeit ist, desto weniger werden fließende Bewegungen dargestellt. Das Bild wird bei kleiner Belichtungszeit regelrecht eingefroren. Möchte man jedoch Bewegung darstellen, z.B. fließendes Gewässer oder fahrende Autos, werden gerne längere Belichtungszeiten eingesetzt und bewusst Bewegungsunschärfe produziert. Je kürzer die Belichtungszeit ist, desto mehr Licht muss auf den Sensor kommen, um keine Unterbelichtung zu erwirken. Hierzu kann man hellen Licht nutzen, einen Aufhellblitz, die Blende oder auch die ISO Empfindlichkeit vergrößern. Das gleiche gilt natürlich andersherum, wenn man längere Belichtungszeiten wählt.
Mit langen Belichtungszeiten stellen einige Fotografen sogar die “Sternen-Bewegung” am Himmel dar, richtigerweise wohl eher die Erdrehung. Andere nutzen lange Belichtungszeiten, um Lightpainting durchzuführen, mit Licht ins Bild malen.




