Gastbeitrag: Einige Tipps, mit denen Ihnen schöne Tierfotos gelingen

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Purzeline im Sonnenlicht

Heute gibt es mal wieder einen Gastartikel in meinem Blog. Dieses Mal geht es speziell um Tierfotografie, insbesondere um Haustiere. Also keine Expedition in die Sahara, sondern die vielfach und kontrovers diskutierte Katzen- und Hundefotografie. Ich finde es immer wieder belustigend, die unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Aber ich will nicht ablenken. Hier nun der Beitrag.

Welcher Tierbesitzer freut sich nicht über ein gelungenes Bild von seinem Haustier? Wahrscheinlich können auch die meisten Tierbesitzer ein Lied davon singen, dass zum Beispiel Katzen dazu neigen, bei Erblicken einer Kamera Reißaus zu nehmen oder auf einmal erstaunlich unfotogen zu schauen.
Ebenso verbreitet sind Fotos, auf denen nicht mehr als der entschwindende Rücken eines Stubentigers oder eines Hundes zu sehen ist. Um Ihnen zu helfen gerade dies zu ändern, haben wir Ihnen hier einige Tipps und Tricks zusammen gestellt, damit Ihnen neben den schon angesprochenen Schnappschüssen auch einige schönere Fotos gelingen. Bei all dem sollten Sie bedenken, dass Sie viel Geduld mitbringen müssen, da Sie einem Tier nicht sagen können, wie es sich zu positionieren hat oder wohin beziehungsweise wie es schauen soll. Sie sind fast ausschließlich auf seine Bereitwilligkeit angewiesen.

Fotografieren Sie ihr eigenes Haustier haben Sie natürlich den Vorteil, dass das Tier Sie kennt und Ihnen vertraut, was Ihnen etwas mehr Spielraum schafft. So ist es in seiner gewohnten Umgebung entspannter, als wenn Sie es irgendwo bewusst zu platzieren versuchen. Um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, dürfen Sie durchaus etwas tricksen. Hierzu sind Leckerlies ideal, sie können dafür sorgen, dass ein Tier aufmerksam in die Kamera schaut und bei Laune bleibt.

Die Lichtverhältnisse

Wählen Sie die passenden Lichtverhältnisse, das heißt, dass das Licht weder zu hart, noch zu schwach sein sollte. Demnach eignet sich die pralle Mittagssonne meist weniger, da das Licht stark ist und scharfe Schatten erzeugt. Weiches Licht, welches man normalerweise morgens und abends vorfindet, eignet sich weitaus besser für die Tierfotografie. Sollten Sie drinnen fotografieren, müssen

Sie dagegen selbst für die richtigen Lichtverhältnisse sorgen. Hierbei bleibt nach wie vor der Ratschlag bestehen, dass das Licht nicht zu grell sein sollte, also strahlt man das Tier am besten nicht direkt an. Auch ist Vorsicht bei der Verwendung eines Blitzes geraten, denn er erschreckt ein Tier häufig.

Scharf stellen

Möchte man sein Tier aus weiterer Entfernung ablichten, ist man auf einen guten Zoom angewiesen. Dabei muss der Arm besonders ruhig gehalten werden, denn eine wackelige Hand fällt hier besonders auf und kann ein Bild ruinieren. Zudem ist es ratsam die Verschlusszeit sehr kurz einzustellen, damit auch ein sich bewegendes Tier festgehalten werden kann.

Die Kameraposition

Wie auch bei der Menschenfotografie ist es bei dem Fotografieren von Tieren besonders schön, wenn sich der Fotograf auf Augenhöhe des Tieres befindet. Möchte man ein spezielles Augenmerk auf ein Detail legen, kann man sich für einen Ausschnitt entscheiden, der dieses dann gesondert hervorhebt.

Damit die Fotos von Ihrem geliebten Haustier auch angemessen zur Geltung kommen, entwerfen Sie mit ihnen doch einen Fotokalender, wie Sie ihn beispielsweise unter druckstdu.de erhalten können.

2 Kommentare

  1. Ich habe schon etliche Tiere mit Blitz fotografiert, indirekt über die Decke, mit einer Softbox oder einem Reflexschirm. Noch nie hat es da irgendein Problem gegeben. Da ich unter anderem für einen Tierschutzverein Katzen fotografiere, sind es noch nicht mal Tiere die mir bekannt sind. Den Blitz direkt auf die Tiere richten sollte schon deswegen vermieden werden, weil das Licht eine Katastrophe ist.

    • Das stimmt, über die Decke oder mit einer Softbox ist das sicherlich eher möglich. Direkt in die Augen sollte man aber wirklich nicht blitzen bei Tieren. Und das Argument, dass die Bilder grausam sind, finde ich schwächer, als dass man die Tiere damit erschreckt.

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