2014 was war was wird
Fotoblogs

2014 – was war, was wird

Regen, Regen, Regen, immer nur Regen – sagte bereits Norman Price von der Kinderserie Feuerwehrmann Sam. Und genauso verregnet sieht Weihnachten dieses Jahr in Hamburg aus. Zeit, um sich mal hinzusetzen mit einer leckeren Tasse Kaffee und das Jahr Revue passieren zu lassen.
2014 – was war, was wird in 2015? Das Jahr hatte es in sich und war sehr turbulent. Ich weiß noch genau, wie ich am Silvesterabend 2013 sagte “egal was ist, 2014 kann nur besser werden” und ich sollte kein Recht behalten.


Januar
Nachdem ich mir im November beim Fußball einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, lag am 08. Januar 2014 meine Kreuzband-OP in der Parkklinik Manhagen an. Die OP ist sehr gut verlaufen, ich konnte Freitag auf Krücken wieder nach Hause. Was ich da noch nicht ahnte, dass die Verletzung doch so langwierig sein wird. Ich wurde erst mal 3 Wochen, danach weitere 2 Wochen krank geschrieben und arbeitete von zu Hause am Laptop. Das war ein Segen, so musste ich nicht den ganzen Tag auf der Couch liegen und sinnlose TV Sendungen schauen.

Fotografisch gesehen konnte ich nur Fotos aus dem Dezember bearbeiten und online stellen. Dennoch war es ein guter Monat für FOTOPRESSO – ich habe das neue Design finalisiert und online gestellt, ich konnte mit Jörn Daberkow ein tolles Interview führen und postete recht viel aus der Fotografieszene, auch wenn ich selbst nicht fotografieren konnte bis auf ein Bild aus dem Wohnzimmer heraus. Ich startete die FOTOPRESSO Blogparade.

Februar
Die Krankengymnastik verlief unspektakulär, ich machte gute Fortschritte und konnte Mitte Februar die Krücken weglassen und wieder zur Arbeit gehen. Das Gehen war noch etwas merkwürdig, man musste sich schon noch etwas konzentrieren. Aber es machte den Eindruck, dass es nun schnell voran gehen wird. Persönliches Ziel: Ab April Joggen gehen.

Fotografisch gesehen konnte ich noch ein Handyfoto posten, der Februar war ansonsten sehr dünn.

März
Ich wurde von meinem Konzern zu einem Förderprogramm gemeldet, dass im März an der HPI School of Design Thinking begann. Interessanter Ansatz, neue Ideen zu kreieren, Prototypen zu bauen und das ganze unter enormen Zeitdruck. Das war aber nur ein Baustein des gesamten Förderprogramms.

Auf der Arbeit lief alles auf Hochtouren und das Jahr sollte noch einige Herausforderungen mit sich bringen.

Ich konnte bei einem Spaziergang mit meinem Sohn ein paar Fotos mit dem Handy machen und startete mein Fotoprojekt Home Sweet Home. Das Projekt sollte mich ein wenig daran bringen, wieder mehr zu fotografieren. Leider ist das recht schnell wieder im Sande verlaufen.

April
Mir fällt ein, mal wieder eine Ausgabe der Photosnacks zu veröffentlichen, allerdings fehlt mir noch das richtige Konzept und die Stringenz. Wir fahren in den Hansa Park und ich mache ein paar Fotos von dem schönen Park und dem tollen Frühling.

Meinen Vorsatz, viel mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, führe ich einmal durch und lasse ihn danach wieder fallen.

Mai
Ich merke, dass ich mit dem Knie noch lange nicht so weit bin, Joggen zu gehen. Ich fühle mich unfit. Da kommt doch gerade der Hype um die vegane Ernährung auf. Ich lese das Buch Vegan for Fit von Attila Hildmann und es packt mich. Ich kaufe ein und ernähre mich 6 Wochen lang vegan, lasse jedoch die Wochenende aus. Warum? Ich möchte die Wochenenden mit meiner Familie genießen, ich möchte mich nicht geißeln sondern die Ernährung grundsätzlich verbessern. Das Ergebnis: Ohne Sport nehme ich 2 Kilo ab, fühle mich immens fit und voller Energie. Ich bin wach und nicht so schlapp wie sonst immer. Ich schnippelte jeden Abend mind. eine halbe Stunde Gemüse.

Beruflich gab es den nächsten größeren Block des Förderprogramms und wir nahmen immer mehr Fahrt auf.

Fotografische Flaute war angesagt.

Juni
Auch der Juni war sehr schwach gesät im Bereich der Fotografie. Wieder mal hatte ich den Einfall eines Fotoprojekts: Fotografieren lernen – Der fotografische Blick – angelehnt an das Buch von Michael Freeman. Der Plan stand, nun musste es nur noch losgehen. Und wieder einmal kam ich nicht dazu. Beruflich war ich weiterhin recht extrem eingespannt. Mein Sohn hatte seinen 4. Geburtstag mit Schminken, Luftballons basteln und spielen im ganzen Haus. Das Wetter hatte für draußen leider nicht so ganz mitgespielt.

Juli
Endlich Urlaub! Es ging in die Türkei in den Ort Colakli bei Side. Wir sind in das Hotel Club Grand Side geflogen. Ich würde sagen, viel mehr geht nicht, zumindest mit Kind. 14.000m² Wasserlandschaft, neue große Rutschen, kleine Rutschen im Kinderpool, der teils mit einem Netz im Schatten lag (sehr gut!), Wellenbad, Flußlandschaft, WAHNSINN!

Zu Essen gab es vor allem Fleisch, damit war dann auch meine vegane Challenge vollends über den Haufen geworfen. Wir lernen ein nettes Pärchen mit Anhang aus Chemnitz kennen und wollten versuchen, vor der Weihnachtszeit mal dorthin zu fahren. Ich nehme es vorweg: Wir haben es nicht geschafft, vielleicht schaffen wir es aber noch mal im Frühling.

Im Urlaub fotografierte ich öfters, insbesondere Portrait-/Nahaufnahmen mit dem 55-200mm. Die Bilder machten mir wieder richtig Spaß auf mehr.

Den Geburtstag meines Vaters feierten wir im Garten meines Bruders, das Wetter war traumhaft. Wir spielten Volleyball und mich packte der Ehrgeiz. Ich sprang, spielte und merkte irgendwann, dass das wohl noch zu viel für das Knie war. Nach meiner ersten echten Woche Joggen hatte ich mir mit dem Volleyball wieder ordentlich Wasser ins Knie geholt – 3 Wochen Pause!

August
Ich postete etwas mehr, wollte mich wieder mehr um den Blog kümmern und meldete mich bei dem Projekt PABUCA an, nachdem ich bei lichtbildwerkerin.com immer wieder die Beiträge zu dem Projekt las.

September
Bis Anfang September war alles gut, dann ging es wieder in die Vollen! Arbeitstechnisch komplett ausgelastet, IFA Berlin, diverse Termine, Workshops und Endspurt im Förderprogramm. Die restliche Zeit verbrachte ich lieber im Kreise meiner Lieben zu Hause, um den Kopf abzuschalten.

Oktober
Im Oktober gab es die Abschlusspräsentation des Förderprogramms vor diversen Führungskräften und Geschäftsführern aus der Gruppe. Danach hatte ich erstmal eine Woche Urlaub bevor es wieder mal mit Vollgas an die Arbeit ging. Eine Woche tourten wir zu den verschiedenen wichtigen Lieferanten. Mit Vorbereitung auf die Tour war der Oktober auch schon wieder um. Schwupps.

Fotografieren ausgeschaltet.

November
Im November bekam ich das Angebot, den Mietservice zoomyrentals.de zu testen. Da ich fotografisch ja immer noch weiter kommen möchte und mir ein neuen Spielzeug zur Motivation gönnen wollte, habe ich den Dienst genutzt und mir die Canon EOS 6D ausgeliehen. Ich hatte noch ein Babyshooting und konnte die Kamera und insbesondere das Vollformat testen. Ja, das ist schon was anderes als eine Einstiegskamera, wie ich sie aktuell nutze.

Nebenbei hatte ich noch Geburtstag und wurde 35. Das kam so schnell, dass ich gar nicht merkte, dass ich schon wieder Geburtstag habe.

Ich habe meine ersten vorsichtigen Trainingseinheiten auf dem Fußballplatz absolviert, nachdem ich 4 Wochen lang nur um den Platz herum Laufen war. Es fühlte sich gut an.

Zudem habe ich das Videotutorials geschaut und dabei bin ich auf Benjamin Jaworskiy gestoßen. Ich poste ein Video zur Nutzung eines ND Filters, weil mich die Langzeitbelichtung reizt. Zugegeben, für fortgeschrittene Fotografen sind das alles nur Basics, die er erklärt. Aber endlich gibt es mal jemanden, der diesen ganzen Fotokrams auf unterhaltsame und witzige, spritzige Art und Weise rüber bringt. Die Videos sind toll gemacht, endlich mal ‘n cooler Typ mit ‘ner Kamera. Bisher hatte ich immer gedacht, es gibt nur Nerds unter den Fotografen (sorry!!!! *augenzwinker*).

Dezember
Im Dezember veröffentliche ich meinen Erfahrungsbericht zu Paddys Videotutorial “Einführung in die People- und Portrait Fotografie”. Auch Paddy kann gut und ruhig erklären, die einzelnen Teile kann man sich schön nacheinander anschauen. Auch das hat mich wieder zu mehr motiviert.

Und nun sitze ich hier, schreiben diesen kompakten Jahresrückblick und es tut wirklich gut, das Jahr mal in der Art und Weise Revue passieren zu lassen.

Und da ich für 2015 mehr vor habe, habe ich mir nun nach reichlicher Recherche und Überlegung mein eigenes Weihnachtsgeschenk gemacht.

Eine neue Canon EOS 70D hielt Einzug und dazu habe ich mir noch das Canon 15-85mm Objektiv gegönnt.

Ich möchte für 2015 gerne an dem Projekt Fotografieren lernen weitermachen, ebenso an PABUCA teilnehmen und mich im Bereich der Langzeitbelichtung austesten. Sicherlich werde ich öfters mal die ein oder andere Fototour mit Freunden unternehmen. Auf jeden Fall arbeite ich nun an meinem Masterplan und der Aktualität des Blogs.

Dir wünsche ich frohe Weihnachten, ein paar ruhige schöne Tage mit oder ohne Kamera und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir lesen uns wieder in 2015!

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