Lüneburg Altstadt Kiosk
Fotografien

Black and White Lüneburg

Heute haben wir einen kleinen Tagesausflug nach Lüneburg gemacht. Na gut, wir hatten vorweg noch einen kleinen Umweg über die Werkstatt, in der das Auto meiner Freundin war. Aber egal, jegliche Aufregung ist nutzlos. Wir sind anschließend also dann wieder frohen Mutes auf die A1 zur A250 Richtung Lüneburg gefahren. Mit dem HTC Desire und Google Navigation wurden wir dann auch wunderbar Richtung Altstadt geführt und haben dort bei Karstadt im Parkhaus geparkt. Das bietet sich übrigens extrem gut an, da man direkt in der Altstadt ist und wunderbar 2-3 Runden und Gassen abklappern kann, um dann wieder am Parkhaus anzukommen.

Nun gut, also erst mal angekommen. Das Wetter war wunderbar. Fast 20 Grad im Oktober, da kann man nun wirklich nicht meckern. Unseren kleinen Fratz angeschnallt und auf den Kinderwagen gehieft und ab ging’s durch die kleinen Gassen. Erst mal eine Orientierungsrunde gedreht und schließlich schon mal das ein oder andere Foto aufgenommen.

Lüneburg Altstadt Vorplatz

Nach der ersten großen Runde haben wir uns erst einmal in ein Cafe gesetzt und einen Latte Macchiatto bzw. einen weißen Kakao getrunken. Hier saßen wir genau zwischen zwei Kastanien. Leute, macht das nicht in der Jahreszeit. Neben uns krachte es ständig, als die Kastanien runterkamen. Ein Glück haben wir keine auf den Kopf bekommen. Dem Kleinen noch mal schnell die Windel gewechselt, ging es dann auch schon wieder weiter auf Erkundungs- und Fototour quer durch Lüneburgs Altstadt.

Lüneburg Altstadt Kirche

Die Altstadt bietet extrem viele Fotomotive, speziell die alten Gebäude, die alle schief und krumm sind, kleine Häuser grenzen an große Häuser, alles verschnörkelt. Es erinnert alles an Mittelalter. Zumindest die Gebäude und wenn man den Blick in ab dem ersten Stock aufwärts schweifen lässt. Dazu gibt es dann aber den harten Kontrast im Erdgeschoss mit neuartigen Geschäften und modernen Elementen an den alten Häuswänden. So sieht man in altdeutscher Schrift Zigaretten an einer Wand, daran ist aber schon wieder ein Ladengeschäft angeschlossen, dass mit einem Glasvordach protzt. Das passt irgendwie öfters nicht so ganz. Hier noch ein Schild mit renoviert 1955, daneben schon wieder eine Dönerbude. Aber das ist nun mal Lüneburg.

Lüneburg Altstadt Kiosk

Ich habe mich bei der Auswahl der Fotos auf die kleinen Gassen beschränkt und fast alle Bilder in schwarz weiß umgewandelt, ein wenig an der Helligkeit und dem Kontrast gedreht, und das war’s eigentlich auch schon. Nur die ersten beiden Bilder sind etwas anders vom Stil. Hier habe ich die Sättigung stark reduziert und die Lichter und Schatten farblich verändert. Wie gefällt euch der Effekt?

Hier sind alle Impressionen von Lüneburgs Altstadt:

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Ich bin Familienvater, liebe das Meer und fotografiere leidenschaftlich gerne. Dabei ist mir das Fotografieren wichtiger als die Technik. Ich bin Jahrgang 79 mit Abitur aus dem letzten Jahrtausend. Ich arbeite bei einem sehr großen deutschen E-Commerce-Versender und lebe in Hamburg, der schönsten Stadt Deutschlands.

2 Kommentare

  • Daniel

    Mein erster Eindruck war „verdammt viele stürzende Linien auf den Fotos“. Aber wenn die Häuser alle krumm und schief ist, gilt das. 😉
    Wirkt sehr gut in Schwarz-Weiß. Vor allem die Laterne und die Straßenansicht knapp über dem Kopfstein (letzte Reihe, Nr. 90) gefallen mir sehr gut.

  • Marcel

    Ja nun, was soll man in Lüneburg machen? Ich hab die Bilder gedreht und beschnitten, aber das wurde nicht besser. Die Häuser stehen alle schief und krumm zueinander 😉

    Mir gefiel das in s/w auch gut und witzigerweise sind die beiden Fotos auch meine Favoriten. Das Laternenbild ist nicht so unruhig wie die anderen und das knapp über dem Kopfsteinpflaster schafft einfach eine gute andere Perspektive, als immer nur aus der Hüfte geschossen.

    Morgen geht’s nach Sylt, da ist die Kamera natürlich auch wieder dabei. Da freue ich mich schon richtig drauf.

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