Brocken
Fotografien

Brockentour im Harz

Ende März haben wir Freunde im Harz besucht – genau genommen Falkenstein im Harz. Die Planung brachte uns zu einer Brockentour. Sehr schön, denn zu Fuß bin ich so noch nicht durch die Wälder und den Berg hoch spaziert. Aber einfaches Spazieren war das zum Teil nicht.

Ende März war es noch richtig kalt und kurz zuvor hatte es auch in Hamburg noch geschneit. Die Jahreszeiten scheinen sich ja eh ganz schön verschoben zu haben. Ich hatte vor der Abreise noch in den Wetterbericht geschaut und gesehen, dass es noch sehr kalt sein soll und auf dem Brocken auf noch Schnee liegt. Dementsprechend habe ich mir warme Kleidung und vernünftige Stiefel eingepackt. Ganz so vorausschauend sollten aber nicht alle sein.

Der Aufstieg auf den Brocken

Wir fuhren mit den Autos erst einmal zum Fuße des Brocken und suchten einen Parkplatz. Anschließend packten wir unsere Sachen und gingen los. Als wir an dem Brockenwanderweg ankamen, stutzte ich einmal über die Distanz von über 8km. Hatte es aber nur nebenbei wahrgenommen. Wir hatten ja noch drei Kinder dabei. 8km bergauf ist nicht ohne.

Brocken

Wir gingen auf jeden Fall erst mal los und nach ein paar Hundert Metern wurde der Weg dann auch schon schwieriger und schnee- bzw. eisbefallender. Wir machten uns weiterhin keine Gedanken. Ich nahm ein paar Fotos auf und die Kinder hatten Spaß. Wir kamen an eine kleine Lichtung und wanderten weiter.

Brocken

Ab hier wurde es dann doch recht kompliziert. Der Weg war schon ordentlich verschneit und teilweise richtig glatt. Da war es besonders gut, dass die Frauen ihre Schuhe mit den glatten Sohlen angezogen hatten. Das machte ja mal richtig Sinn…

Die Brockenbahn

Bei der ersten Überquerung der Schienen der Brockenbahn hatten wir auch einen kleinen Halt in einer Hütte gemacht. Anschließend ging es weiter und wir fragten uns, ob wir eine Abkürzung nehmen sollten oder der Weg etwas schwieriger war, so dass wir dann eben doch den normalen Weg und hier zum Teil an der Straße genommen hatten.

Brocken

Nun war auch der Zeitpunkt erreicht, an dem es den Kindern dann doch etwas langweilig wurde. Große Motivationsreden wurden geschwungen. Es würde auch nicht mehr lange dauern. Und dann kam auch ein Schild, dass wir querfeldein gehen können – eine schöne Abkürzung. Leider total verschneit. Aber wir versuchten unser Glück, nahmen die Frauen unter die Arme und stapften los. Nach ca. 500m fragten wir die ersten Wanderer die zurück kamen, wie lange wir denn noch ungefähr bräuchten. Die Kinder bekamen langsam Hunger. Die Antwort war nicht befriedigend: Wenn wir uns ranhalten, noch so 2 bis 2,5 Stunden. Aber mit DEM Schuhwerk (Blick auf die Schuhe der Frauen).

Außerdem könnte man mit der Bahn dann runterfahren, weil es ja schon dunkel werden würde. Kostet noch mal ca. 25,- Euro pro Person. Ups!

Brocken

Brocken

Der Abstieg vom Brocken

Alles klar, das war das Zeichen zum Umdrehen. Wir gingen nun einen etwas schnelleren Weg hinab, auch wieder die Frauen unterm Arm gehalten und herunter geschlittert. Hier waren Eisbahnen und es war wie beim Skilaufen. Die Kinder hatten Spaß und nach einer dreiviertel Stunde waren wir schließlich wieder am Fuße des Berges und haben hier erst mal eine Kleinigkeit gegessen.

Abends waren wir im Bowlingcenter und gaben unseren Frauen den Tipp, nächstes Mal die Bowlingschuhe doch erst zum Abend anzuziehen und nicht schon während der Bergwanderung :-)

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2 Kommentare

    • Marcel

      Ich kann das nur empfehlen. Es gibt noch so viele schöne verschlafene Ecken, alte Häuser und natürlich die Wandermöglichkeiten auf den Berg. Nicht zuletzt der Hexentanzplatz. Also, los, ab in den Harz!

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