Ferrari in Travemünde

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Ein Ausflug nach Travemünde bot gleich bei Ankunft ein dankbares Fotomotiv. Auf dem Parkplatz vor dem Lübecker Yacht Club LYC stand dieser knallrote Ferrari. Also schnell mal die Kamera aus der Tasche ausgepackt und ein paar Fotos genommen. Am Besten gefiel mir dieses Bild, der Ausschnitt der Schnauze des roten Flitzers. Die Bearbeitungsschritte erkläre ich im folgenden.

Zu aller erst habe ich einmal den Weißabgleich gecheckt. Der hat mir soweit aber gut gefallen, da ich die Einstellung bereits an der Kamera voreingestellt hab. Das ist übrigens ein guter Tipp, um sich später falsch belichetete Fotos und viel Ärger und Bearbeitung zu ersparen. Leider vergisst man das sehr leicht.

Als nächstes habe ich dann erst einmal die Schwarzwerte und den Kontrast erhöht, um das leuchtende rot und das schwarze Dach ordentlich zu betonen. Dazu kam auch noch die Klarheit und die Sättigung, um die Farben noch etwas deutlicher darzustellen.

Um hier noch etwas mehr zu drehen, wurden anschließend nur die Rottöne noch etwas angezogen. Schließlich lebt ein Ferrari von seinem typischen knalligen Ferrari-Rot!

Das Foto wurde anschließend auf das recht unnatürliche Format geschnitten. Zum Einen wollte ich den ablenkenden Hintergrund aus dem Bild entfernen und zum anderen unterstreicht das Format die windschnittige und flache Bauweise des Ferraris, auch wenn man hier nicht das ganze Auto sieht.

Um noch etwas mehr den Fokus auf den Vordergrund zu lenken, habe ich den Hintergrund über das Pinselwerkzeug um eine Blende abgedunkelt sowie etwas Unschärfe hinzugefügt.

Der nächste Schritt war der Export in Photoshop CS3. Hier habe ich zur nondestruktiven Bearbeitung die Hintergrundebene kopiert und das gleich 2x. Die 2. Kopie habe ich über den Filter -> Hochpassfilter mit einem Radius von 5px und der Ebeneneinstellung Weiches Licht als weitere Scharfzeichnungsebene verwendet. Um nun aber nicht wieder den Hintergrund zu stärken, habe ich auf die Ebene eine Maske gesetzt und nur den Bereich des Ferraris als positive Maske ausgemalt, so dass nur die Schärfe auf dem Ferrari zur Geltung kam. Der Hintergrund ist weiterhin unscharf geblieben.

Und hier ist das Endergebnis:

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