Valdemossa Cafe
Fotografien

Mallorca 2011 Teil 1/3 – Valldemossa

Zurück aus Mallorca: Vom 03.06. bis 10.06. war ich mit meiner Familie auf Mallorca. Der erste Urlaub mit unserem kleinen 11 Monate alten Sohnemann. Das Wetter war etwas durchwachsen, allerdings immer warm. Es hat auch mal genieselt, aber das ist auf Mallorca zum Glück immer nur recht kurz und danach schien immer wieder die Sonne recht kräftig.
Wir waren in Playa de Palma im sehr schönen Hotel Iberostar Royal Cristina, einer 4-Sterne Anlage mit viel Kinderanimation und Kinder-Disco am Abend. Der Kleine hatte auf jeden Fall sichtlich Spaß und viel Platz zum Krabbeln.
An einem Tag hatten wir eine Tour mit dem Auto gemacht von Playa de Palma über Valldemossa, Deia hin zu Pt. de Soller. Letzteres ist eine echt niedliche und schicke Hafenstadt, na, sagen wir mal eher ein Hafendorf. Deia ist beeindruckend – komplett im Felsen hineingebaut, wie es gerade passte. Von Valldemossa hatte ich mir mehr versprochen, vielleicht hatten wir uns zu wenig Zeit genommen, vielleicht ist der Ort wirklich nur so klein. Aber nett zum Fotografieren war es trotzdem.

Ich möchte euch gerne die Fotos in einem Dreiteiler zeigen, heute beginne ich zuerst mit Valldemossa. Valldemossa liegt kurz vor der Westküste, das Meer sucht man hier also vergeblich. Der Blick geht eher in die Berge auf Mallorca. Ja, so etwas gibt es auf Mallorca auch. Valldemossa ist ein kleines Dorf mit kleinen Gassen, ein paar wenige Restaurants und kleinen Shops, nicht sonderlich touristisch. Aber ich habe den Eindruck erhalten, dass Valldemossa nicht unbedingt günstig ist oder hier doch etwas reichere Leute Urlaub machen. Ich kann das zwar nicht beweisen, aber irgendwie machte der Ort so einen Eindruck auf mich.

Zuerst hieß es einen Parplatz finden, der war zum

Glück schattig und einem der vielen Bäume in der Seitenstraße. Der Fußweg war für unseren Buggy leider sehr holprig und die Handbremse sollte gut funktionieren (bzw. in jeden Fall den Gang einlegen). Die Straßen sind sehr steil.

Valdemossa Straße

Nicht zu übersehen sind die sehr alten Häuser in einem sehr eigenen Baustil. Die alten Steine, kleine Schornsteine und das alles sehr tpyisch für die Insel. Keine Touristenburgen, sondern eben noch richtig alt und schick auf eine eigene Art und Weise.

Valdemossa Haus

Ist man auf dem Weg aus der Gasse zu den kleinen Einkaufsstraßen, kommt man an eine etwas größere Kreuzung, in mitten ein Baum gepflanzt steht. Eine Art Minikreisel könnte man auch sagen. Die Einkaufsstraße von Valldemossa ist übrigens keine reine Fußgängerzone, aber der Verkehr ist ebenfalls recht gering.

Valdemossa Kreisel

Wie man sehen kannm tummeln sich auch viel zu viele Menschen auf der Straße, um tatsächlich mit dem Auto da durch zu fahren. Typisch Valdemosse sind auch die vielen Bäume, die die Straßenränder säumen und für einen angenehmen Schatten in der Mittagssonne sorgen. Lediglich die Hauptstraße ist ein Stück ohne Bäume, ansonsten ist der Licheinfall dadurch total angenehm.

Valdemossa Gasse

Lediglich die kleinen Seitenstraßen sind eng aneinander gebaut. Hier ziert immer nur eine kleine altmodische Straßenlaterne das Bild sowie die typischen grünen Fensterläden. Fällt euch noch etwas auf? Die Straßen sind sehr sauber, man sieht nirgendwo Müll herum liegen!

Valdemossa Seitengasse

In der einen Gasse war ein Cafe vor ein Haus gebaut. Zuerst dachte man, das wäre ein Wohnhaus. Dann wirkte es ein wenig wie eine Mischung aus einem Mini-Hotel und doch einem Cafe. So richtig konnte man sich nicht entscheiden, aber schön anzusehen waren die beiden großen Palem vor dem Cafe und der Schatten, der an die Hauswand und über das Cafe geworfen wurde.

Valdemossa Cafe

Kommt man dann etwas aus der Gasse heraus, öffnet sich der Blick über eine kleine Mauer hin zum Berg und den einzelnen Bauten hinter dem Dorf. Hier braute sich am Berg auch leider eine kleine Wolkenfront auf.

Valdemossa Dorfende

Einmal den Blick gedreht und das schöne Wetter hatte uns wieder. Hier noch mal ein Blick auf die schräge Gasse, den Eingang und die typische Straßenlaterne.

Valdemossa Tür und Straßenlaterne

Am scheinbaren Ende der Einkaufsgasse drehten wir dann noch mal zum sahen auch schon wieder die Menschen auf uns zukommen. Dahinter wurde übrigens fleißig in der Mittagshitze gearbeitet und Teer neu verlegt. Kann man machen, muss man aber nicht. Es qualmte und stank.

Valdemossa Einkaufsstraße

Wir machten uns dann auch schon wieder auf den Rückweg. Zwei Gassen später… Ein kurzer Blick nach links und was man da erhaschen konnte, seht ihr auf dem nächsten Foto. Ein unglaublich verdrehter Baum, der wie aus dem Boden wächst. Wahnsinn!

Valdemossa Baum

Und noch einmal der kleine Kreisel an der Haupstraße, der sie eine Seite und unser Auto von der kleinen Einkaufsgasse trennte.

Valdemossa Kreisel

Der große Parkplatz, den man auf dem Foto nur erahnen kann, wurde platziert vor dem Haus und dem imposanten Berg. Man beachte die beiden Palmen am Haus, schick!

Valdemossa Blick in die Berge

Und hier noch drei Bilder auf dem Rückweg zu unserem Auto:

Valdemossa Schornstein

Valdemossa Eingangsbereich

Valdemossa Blick durchs Gartentor

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5 Kommentare

  • Paleica

    ich finde diese mediterrane architektur mit den steinhäusern so wunderschön. ich denke, valldemossa ist nicht viel größer, aber ich finde, dass das dorf einfach viel flair hat. ich mochte die schilder, die sie fast alle an den häusern hatten und die ruhe, die der ort ausstrahlte.

  • Marc

    In der Ecke waren wir tatsächlich noch nie. Palma ist halt ideal für Ausflüge egal wohin.
    Interesannt, dass du dir von Valdemossa mehr versprochen hast, da hört man immer soooo viel Lob darüber :) Ich fahr trotzdem mal hin, so wie es aussieht kann man ja schöne Bilder dort machen :)

    Viele Grüße
    Marc

  • Marcel

    Deswegen bin ich auch dorthin gefahren. Ich hab auch nur Gutes gehört. Vielleicht fehlte uns die Zeit, weil wir ja noch weiterfahren wollten. Aber ich hatte mehr erwartet.

  • Daniel

    Valdemossa…. Was für ein Ort! Wir waren diesen Sommer auch dort und es war sowas von schön dort! Nach jedem Schritt den man macht, sieht man schon das nächste Motiv :-D Meine bessere Hälfte hatte Mühe und Not mir zurück ins Auto zu bekommen. Ich werde sicherlich noch einmal diesen Ort besuchen.

    Vg, Daniel

    • Marcel

      Das höre ich von so vielen Leuten. Ich war ja damals etwas enttäuscht. Wahrscheinlich weil meine Erwartungshaltung zu groß war oder die Zeit vor Ort zu kurz. Mit Familie und weitere Zielen vor Augen hat man dann eben nicht die Ruhe und Zeit, die man benötigt.

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