Unterführung der Elbarkaden
Fotografien

Mittags fotografieren? Geht nicht? Geht doch!

Ich hab die letzten Tage schon im Wetterbericht gesehen, dass das Wetter am Sonntag bei uns in Hamburg sehr schön werden soll. Also überlegte ich, ob ich morgens etwas früher aus dem Haus gehe oder lieber doch am Nachmittag. Da ich das Bett am Morgen vorgezogen habe, wollte ich am Nachmittag fotografieren gehen. Ob das geklappt hat, liest du im folgenden Abschnitt.

Mein Sohn bekam das mit und wollte gerne mitkommen zum Fotografieren. Aber wie das so mit Kindern ist, wollte er natürlich sofort los. Und das war um 11 Uhr. Mittags fotografieren? Das ist aber doch eine schlechte Idee. Denn zwischen 11 und 3 hat der Fotograf frei!

Aber das war mir eigentlich egal, denn ich wollte ja los und freute mich auch darauf, mit meinem Sohn gemeinsam fotografieren zu gehen. Wir haben schon oft davon geredet und er möchte mich gerne hin und wieder begleiten.

Gesagt, getan: Wir haben dann die Sony RX100 III für ihn eingepackt und meine EOS 70D für mich. Wir sind in die Hafencity Hamburg gefahren. Warum? Weil man hier auch wunderbar nach Strukturen Ausschau halten kann sowie nach Schatten oder eben Details. Und das kriegt man auch in der Mittagssonne hin.

Nach ca. 25 Minuten waren wir dann am Wunschort und zwar beim Maritimen Museum. Ich wollte die große Schiffsschraube schon lange fotografieren. Da es aber recht wenige Parkplätze gibt, sind wir ins Parkhaus gefahren. Direkt Elbarkaden sind wir heraus gekommen und haben schon mal ein paar Fotos im Gegenlicht gemacht.

Anschließend hielten wir uns auf dem Platz vor dem Maritimen Museum auf. Wir haben die Schiffsschraube aus allen Winkeln fotografiert, das Museum selbst, Richtung Hafen, Pontons und Richtung alte Speicherstadt.

Wir sind dann anschließend auf die anderen Straßenseite gegangen, um noch mal zu schauen, ob man das Wasserschloss auch von der Seite fotografieren kann. Aber das ist definitiv besser am Abend von der gegenüberliegenden Seite. Da werden wir bestimmt die nächsten Wochen auch noch mal vorbeischauen und unsere Fotos machen.

Bei der Bearbeitung habe ich vor allem mein selbst erstelltes Retro Look Preset in Lightroom angewendet. Ich finde, gerade bei den harten Lichtverhältnissen passte das in vielen Situationen sehr gut zum Bildlook.

Bei den anderen Fotos habe ich vor allem darauf gesetzt, die Farben ordentlich kräftig anzuziehen und eher bunt zu gestalten. Vor allem die Hauptfarben und Strukturen der zentralen Objekte wollte ich hier besondern hervorheben.

Grundsätzlich ist das Fazit jedoch schon, dass das Fotografieren am Morgen oder Abend im weichen Licht deutlich angenehmer ist. Die Lichtsituation ist nicht immer einfach und vor allem die stark angeleuchteten Gebäude sahen einfach nur langweilig und flach aus.

Welche Tipps hast du beim Fotografieren am Tag?

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