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3 Tipps um WordPress schneller zu machen

Gedanken über die Geschwindigkeit meiner Seite hatte ich mir bisher eher weniger gemacht. Gefühlt war alles in Ordnung und ich hatte keine Sorge, meine WordPress Seite schneller machen zu müssen. Gemessen habe ich das aber nie. Darüber aufmerksam wurde ich erst, als Jörn bei kontrastkammer.de sein Theme änderte, das ich sehr schick fand, ihm aber dann bei Messungen zu langsam war. Jetzt musste ich meine Seite auch mal checken. Lies hier die Ergebnisse und Tipps.

Ich habe also zuerst einmal bei Google PageSpeed Insights meine Seite getestet. Das Ergebnis war nicht gut. Ich kam bei der Desktop Version auf einen gelben Wert um die 55, wenn ich mich recht entsinne. Mobile noch etwas schlechter. Offen gesprochen kommen die meisten Besucher im Blog über den PC und nicht mobile, entgegen meiner Annahme und dem allgemeinen Trend.

Weiterhin habe ich bei meiner Recherche gelesen, dass Google PageSpeed Insights nicht unbedingt das gelbe vom Ei ist. Empfohlen wird vor allem auch Pingdom.com sowie GTMetrix.

Also musste etwas getan werden. Einige Tipps gibt Google PageSpeed Insights ja schon. Aber ich musste mich erst einmal belesen. Hat man so ein Thema einmal aufgegriffen, findet man recht schnell viele Seiten mit Tipps und Infos.

Grundsätzlich wollte ich zum Einen einen vernünftigen Cache einsetzen. Aber Vorsicht: Einige Seiten hatten das auch schon mal gemacht und die Updates wurden nicht mehr ausgeliefert an Besucher, die nur die Cache Seiten sahen.

Außerdem schienen die vielfältigen CSS und JS Skripte von Theme und vor allem Plugins die Seite zu verlangsamen. Genau auf die beiden Punkte wollte ich mich erst einmal konzentrieren.

Hier meine drei Tipps für dich, WordPress schneller zu machen:

  1. Sehr gute Tipps, um deine WordPress Seite schneller zu machen, hat der folgende Blog: fastwp.de. Hier gibt es 68 Tipps, deine Seite schneller zu machen.
  2. Ich nutze zum cachen meines Blogs das Plugin WP Fastest Cache. Es ist für mich genau der richtige Mittelweg zwischen Einstellmöglichkeiten und einem Allroundtalent. Einige Plugins sind mir zu einfach und grob, andere wieder viel zu umfangreich.
  3. Zum Zusammenführen von CSS und JS Skripten nutzen ich nun WP Super Minify. Mit den anderen Minify Plugins hatte ich immer das Problem, beide CSS Skripte des Parent- und Child-Themes nicht korrekt zusammenführen zu können. Das Childtheme CSS File wurde meistens einfach ignoriert. WP Super Minify macht das richtig.

Bonustipp: Vor allem die Logos der Blogtrafficseiten wie bloggerei.de, paperblog etc. haben die Seite verlangsamt beim Laden. Außerdem noch das facebook Page Plugin sowie einige vom Theme mitgelieferten Plugins, die ich aber nicht nutzte. Bei Analytics konnte ich sehen, dass über die Traffic Seiten aber so gut wie gar kein Traffic kommt. Also rigoros raus schmeißen die Flächen und Plugins deaktivieren.

Das Ergebnis dieser wenigen Schritten (nach langem informieren) war eine immense Steigerung des PageSpeeds. bei GTMetrix und Google Page Speed Insights hatte ich einen Wert von 89 und 91 erhalten und grünes Licht bekommen. Lediglich Pingdom hängt noch nach und erkennt den Cache und das Minify nicht. Warum auch immer.

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