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Der Crop Faktor

Ich lese aktuell ein Bild über die Portrait-Fotografie. Unter anderem wurde hier geschrieben, dass natürliche Aufnahmen ohne Verzerrungen – sprich genauso wie wir es mit dem menschlichen Auge sehen – speziell bei einer Brennweite von 50mm entstehen.
Allerdings beziehen sich die 50mm auf eine Kleinbild-äquivalente Brennweite. So weit so gut.

Nun habe ich hin und wieder etwas vom Crop Faktor gelesen und wusste nicht so genau, wie man hier was rechnet und was ist eigentlich der Crop Faktor? Für alle, die genauso dastehen wie ich es tat, kommt hier einmal eine kleine Erklärung.

Der Crop Faktor gibt an, um wie viel mehr im Gegensatz zu einem KB-äquivalenten Bild die Brennweite größer ist. Hä? Was bitte?
Also: Meine Canon EOS 1000D hat einen Crop Faktor von 1,6. Das heißt, wenn ich die Brennweite auf 50mm einstelle, habe ich tatsächlich gemessen an einer Vollformatkamera bzw. einer Kleinbildkamera 80mm Brennweite eingestellt (50 x 1,6).
Da viele Aussagen immer an KB-äquivalenten Brennweiten getroffen werden, ist es wichtig zu wissen, welchen Crop Faktor man hat bzw. ob man einen hat. Vollformatkameras haben, wie der Name auch schon sagt, keinen Crop Faktor sondern einen Aufnahmechip der einer analogen Kleinbildkamera entspricht.

Wer noch mehr über dieses Thema erfahren möchte, findet unter den folgenden Links gute Erklärungen und Abbildungen:
http://www.fotocommunity.de/info/Cropfaktor
http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor
http://www.andreashurni.ch/equipment/cropfaktor.htm

Falls ich das Thema Crop Faktor doch noch falsch verstehe, könnt ihr mich in den Kommentaren gerne korrigieren!

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