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Gastbeitrag: Aus Liebe zum Detail – Optische Vergrößerung

Unabhängig davon wie gut eine Bildkomposition ist, wie ausgefallen sich das Farbenspiel darstellt und wie optimal sich die Lichtverhältnisse gestalten – der Teufel steckt im Detail, das müssen auch ambitionierte Hobbyfotografen immer wieder feststellen. Dass das nicht immer hinderlich sein muss, kann jeder bestätigen, der schon einmal die Brennweite seines Objektivs verändert und einen einzelnen Bildausschnitt als Krönung der Komposition emporgehoben hat. Das Spiel mit dem Zoom bringt Einzelheiten von Objekten, Personen oder anderen Motivgruppen ans Licht, die mit dem bloßen Auge niemals zu sehen gewesen und dementsprechend für immer im Verborgenen geblieben wären.

Selbstverständlich führen Veränderungen der Brennweite nicht nur zum Heranführen des fotografierten Motivs, sondern können das Objekt optisch genauso auch von der Kamera entfernen. Der Trick bei der Veränderung der Brennweite ist die Bündelung der Strahlen in einem Punkt, der je nach Einstellung unterschiedlich weit von der Linse entfernt ist. Verschiedene Zoom-Objektive sorgen dabei für ganz unterschiedliche Effekte, die optische Qualität der Ergebnisse ist in vielen Fällen abhängig von der Stärke des Objektivs.

Wo sich die optische Vergrößerung lohnen kann

Interessante Fotobeispiele, in denen einzelne Details einer Bildkomposition durch ihre optische Vergrößerung besonders hervorgehoben werden, finden sich zuhauf. Die Ergebnisse können dabei nicht nur faszinierend, sondern teilweise auch verblüffend oder belustigend sein. Manches Foto schafft es sogar, den Betrachter regelrecht ins Grübeln zu bringen, wenn das tatsächliche Motiv nicht im Voraus bekannt ist. Beispielsweise in der Tierfotografie werden immer wieder bestimmte Details einzelner Exemplare derart vergrößert, dass das Tier selbst kaum noch zu erkennen ist. So kann sich das Bild von einer Giraffenzunge plötzlich in eine Art Schnecke verwandeln, die über eine merkwürdig aussehende Blume spaziert

Auch in fotografischen Arbeiten über die Pflanzenwelt kommt die Vergrößerung als wichtiges Stilmerkmal immer wieder zum Einsatz. Optische Vergrößerungen erlauben einen Blick auf die Natur, wie er ohne Vergrößerung nicht möglich wäre und führen teilweise zu einer Veränderung, die sogar Grade bis hin zur absoluten Unkenntlichmachung annehmen kann. Mit den Möglichkeiten der Mikrofotografie sind den Vergrößerungen noch weniger Grenzen gesetzt, weshalb gerade diese Mechanismen auch in der Wissenschaft zu dokumentarischen Zwecken angewandt werden. Allerdings können auch Hobbyfotografen sich der Methoden der Mikrofotografie mit einiger weniger Hilfsmittel schnell bedienen.

Auch Fotos von Menschen, können bei veränderter Brennweite  zu ganz neuen Sichtweisen führen. Der Faltenkranz um die Augen wird tiefer, das Lächeln wärmer und das Glimmen in den Augen vielversprechender. Bei den richtigen Motiven sind der Vielfalt an Eindrücken, die durch optische Vergrößerungen hervorgerufen werden, kaum Grenzen gesetzt. Und das tatsächliche Ergebnis zeigt sich häufig erst, wenn die entsprechenden Fotos dann entwickelt worden sind.

Richtig in Szene gesetzt

Genauso wie der entsprechend vergrößerte Bildausschnitt erst zutage tritt, sobald die Mechanismen zur optischen Vergrößerung in die Wege geleitet wurden, kann auch das fertige Ergebnis seine vollständige Wirkung erst bei der richtigen Größe entfalten. Was nützt ein hochauflösendes Bild von einem aufregenden Detail, wenn das Bild selbst so klein ist, dass die einzelnen Feinheiten kaum erkannt werden können? Um die aufregenden Ergebnisse optisch vergrößerter Fotoarbeiten angemessen würdigen zu können, empfiehlt sich der Druck auf großen Oberflächen in möglichst hochauflösender Qualität. In Frage kommt hierfür beispielsweise der Druck des Fotos auf Leinwand oder als Poster. Die Beschaffenheit der Oberfläche selbst kann dabei einen zusätzlichen Effekt auf die Wirkung des Fotos haben.

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