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Stell Dir vor, Du bist Fotograf und alle buchen dich…

Dies ist ein Gastartikel von Jana Mänz und Dr. Susan Brooks Dammann vom deLIGHTed magazine. Jana ist einigen von euch vielleicht schon bekannt als Betreiberin des Fotoblogs janasword.de.
Der Artikel handelt von den ersten Meilensteinen als Fotograf, der Selbständigkeit und dem Marketing.
Jana Mänz und Dr. Susan Brooks Dammann geben hierzu außerdem Webinare. Am Ende findet ihr zwei Links, bei denen ihr jeweils einen Webinar Platz gewinnnen könnt.

Stell Dir vor, Du bist Fotograf und alle buchen dich…

…das klingt doch deutlich besser als “Stell Dir vor, Du bist Fotograf und keiner kennt dich”, oder? Die erste Herausforderung auf dem Weg in die Selbständigkeit als Fotograf oder Fotografin – nachdem man alle bürokratischen Hindernisse überwunden hat – ist die Frage der Kundengewinnung. Natürlich ist hier der Fotograf kein Sonderfall; dieser Herausforderung stehen alle gegenüber, die sich selbständig machen. Um Kunden zu gewinnen, muss ich meinen Namen, meine Arbeit, meine Dienstleistung bekannt machen. Marketing ist das Stichwort. Nur ist Marketing nicht gleich Marketing, sondern ist sehr individuell. Wie ich strategisch vorgehe, um meinen Namen als Fotograf bekannt zu machen, hängt nicht von einer Strichliste ab, die ich Punkt für Punkt durchgehe, sondern von meiner Persönlichkeit. Die Ausgangsfrage für eine funktionierende Marketingstrategie ist nicht: “Wie gewinne ich die meisten Kunden?”, sondern umgekehrt: “Was ist mein Ziel?” Danach kann ich die Frage nach den Kunden stellen, da die sich aus meiner Zielsetzung überhaupt erst ergibt.

Zielsetzung als Marketingstrategie

Warum? Vielleicht fragt sich das jetzt der ein oder andere. Nun, ganz einfach. Die Frage “Was ist mein Ziel?” ist die, auf der mein komplettes Business basiert. Denn: Wozu mache ich mich selbständig? Was will ich erreichen? Will ich, etwas überzogen formuliert, die Fotografiewelt aufmischen, nach Paris, New York oder Berlin aufbrechen und DER Fotograf der Schönen und Reichen werden? Bin ich mit einem kleinen Studio im Städtchen zufrieden, habe mein Auskommen, wozu nach mehr streben? Oder auch: Materielles ist mir egal, Hauptsache ich kann leben, sehe alles von der Welt und bin so unabhängig wie irgend möglich als Reisefotograf und Reisejournalist?

Ganz egal, was ihr erreichen wollt: Erst, wenn ihr ein Ziel vor Augen habt, könnt ihr einen Plan erarbeiten, wie ihr dieses Ziel in welcher Zeit erreichen wollt. Wenn ich das Ziel “angesagtester Modelfotograf in Paris” vor Augen habe, ist klar, dass ich mein Marketing vollkommen anders aufziehen muss als der Reisefotograf, dem alles egal ist, Hauptsache, er kann nach Indien und die tollsten Fotos aufnehmen.

Ein Fotograf ist keine Marke, sondern eine Person

Der andere Punkt, der den ein oder anderen vielleicht stutzig macht, ist der nach der Persönlichkeit. Wieso ist denn Marketing Persönlichkeitsabhängig? Nun, dann stellt euch einfach einen Fotografen vor, der anfängt zu stottern, sobald er mit Menschen reden muss. Könnt ihr euch diesen Fotografen beim Smalltalk und Visitenkartenverteilen während eines Stadtfestes vorstellen? Oder seine Kunden im Studio aufheitert, sodass die nicht stocksteif vor der Kamera stehen bleiben? Auf der anderen Seite stellt euch jemanden vor, der unglaublich kommunikativ ist, gerne mit Menschen arbeitet und generell eine extrovertierte Persönlichkeit. Soll dieser Mensch den ganzen Tag einsam im Studio fotografieren und anschließend vor dem Rechner sitzen und nur per Facebook Freunde sammeln? Und könnt ihr euch vorstellen, wie glaubwürdig es dem Kunden erscheint, wenn jeder unserer beiden Beispielfotografen vollkommen gegen seine Natur agiert? Sicherlich kann man Kommunikation ein Stück weit lernen, doch niemals so weit, dass der Introvertierte glaubhaft als extrovertierter Charakter auftritt oder der andere seinen Facebook-Freunden vermitteln können wird, dass er es liebt, vor dem Rechner zu sitzen und ab und zu zwei Sätze von sich zu geben. Zugegeben, dies hier sind Extrembeispiele, doch verdeutlichen sie eines: Wenn das Marketing nicht irgendwann zur Qual geraten soll und glaubwürdig bleiben soll, muss es auf die Persönlichkeit des Einzelnen abgestimmt werden.

Per se ist bei fehlender Kommunikationsfreude der Fotografenberuf vielleicht ohnehin nicht die geschickteste Wahl, aber unser introvertierte Beispielfotograf wird auch kaum Hochzeiten fotografieren wollen, sondern vielleicht eher als Landschaftsfotograf oder in der Produktfotografie glücklich werden. Und das wiederum hängt von der Zielsetzung des Einzelnen ab. Ihr seht: Der Ausgangspunkt für eine funktionierende Marketingstrategie ist nicht die ausgefeilte Marketingstrategie oder die Marktanalyse – die sind erst der zweite oder sogar der dritte Schritt. Ausgangspunkt ist vielmehr die klare Analyse meiner Ziele und die Frage, welche Persönlichkeit ich bin und was mir liegt.

Webinare für FotografInnen und KünstlerInnen

Wollt ihr mehr wissen? Wir von delighted magazine organisieren Webinare für FotografInnen und KünstlerInnen. Die Themenbereiche, die wir abdecken sind von “A” wie “Als Fotograf selbständig machen” über M wie “Marketing für Fotografen” über R wie “Recht für Fotografen” bis hin zu ….?

Wer tiefer in die Social Media Marketing Welt eintauchen will, der kann sich auf unser neues e-Book “Social Media Marketing für Fotografen” freuen, in dem wir in aller Tiefe auf Themen wir Pinterest, Facebook, Blog & Co. und deren Nutzung als Marketinginstrument eingehen werden. Erscheinen wird das e-Book im Sommer 2012.

Mehr Infos zu unseren Webinaren unter www.fotografie-webinar.de

Und hier nun noch die versprochenen Links zu den Gewinnspielen für je einen Webinar Platz:
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Ich bin Familienvater, liebe das Meer und fotografiere leidenschaftlich gerne. Dabei ist mir das Fotografieren wichtiger als die Technik. Ich bin Jahrgang 79 mit Abitur aus dem letzten Jahrtausend. Ich arbeite bei einem sehr großen deutschen E-Commerce-Versender und lebe in Hamburg, der schönsten Stadt Deutschlands.

3 Kommentare

  • Jana

    Vielen Dank für das posten unseres Fachartikels. Wer Fragen zum Webinar hat, kann sich gerne bei mir melden!
    Viele Grüße
    Jana

  • Marcel

    Hallo Daniel,
    am Besten schaust du mal bei Jana auf der Webseite vorbei und kontaktierst sie darüber. Das ist ein Gastartikel in meinem Blog. Ich kann dau leider nicht mehr sagen.
    Viele Grüße
    Marcel

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