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Was ist mein optimales Immerdrauf-Objektiv?

Bald geht es in den Urlaub und da möchte ich gerne meine DSLR mitnehmen. Natürlich geht es da wieder um die Frage, welches Equipment brauche ich, was nehme ich alles mit? Und da kommt dann auch gleich immer mit einhergehend die Frage nach „neuem“ Equipment auf. Diskussionen zu Immerdrauf-Objektiven gibt es zuhauf. Aber was ist nun das richtige Objektiv für mich?

Aktuell schwanke ich zwischen dem Tamron 18-270, dem Sigma 18-250 sowie dem Sigma 18-200 (mit OS). Natürlich wäre das Tamron mit der 270er Brennweite das Non-Plus-Ultra als Immerdrauf-Objektiv. Ich habe noch das 50mm f/1,8 als Festbrennweite für kreative Zwecke. Das Kit-Objektiv und mein aktuelles Sigma 55-200 (ohne OS) könnte ich ja dann theoretisch auch wieder verkaufen.

Hat jemand Vergleichswerte zwischen den Allround-Talenten und dem Kit-Objektiv? Ist das Canon Kit-Objektiv in der Abbildungsleistung deutlich besser und schärfer als die Allrounder 18-2xx Objektive?

Wer hat bereits Erfahrungen mit den o.g. Objektiven gemacht und kann seine Erfahrung und Tipps nennen? Das Ganze ist natürlich wie immer auch eine Preis-/Leistungsfrage.

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Ich bin Familienvater, liebe das Meer und fotografiere leidenschaftlich gerne. Dabei ist mir das Fotografieren wichtiger als die Technik. Ich bin Jahrgang 79 mit Abitur aus dem letzten Jahrtausend. Ich arbeite bei einem sehr großen deutschen E-Commerce-Versender und lebe in Hamburg, der schönsten Stadt Deutschlands.

5 Kommentare

  • Daniel

    Ich nenne zwar keine Canon mein Eigen, aber bei meiner Sony gibt es schon Unterschiede zwischen Kit-Objektiv und „Allrounder“: Bei besonders kurzen Brennweiten ist ein Kisseneffekt beim Allrounder (Sigma 18-200mm f/3.5-6.3) deutlich zu erkennen, ohne es direkt verglichen zu haben kamen mir die Bilder mit dem Kit-Objektiv eine Spur schärfer vor. Dennoch gigantischer Vorteil: kein Objektiv-Wechsel, keine Filterwechsel etc. Ideal wenn man nicht genau weiß, was einem vor die Linse läuft.
    Wenn ich Du wäre, würde ich zumindest das Kit-Objektiv behalten…

  • tobi

    Ich habe ein Canon 17-85mm f/4-5.6 IS USM und habe das als Alltagsobjektiv drauf, wenn ich die Kamera ungeplant mitnehme. ABER: Ich habe einen anderen Ansatz für Reisen: 2 oder 3 Objektive, denn mit Immerdraufs bin ich auf Kriegsfuß. Das beste Beispiel war der letzte Urlaub, bei dem ich das 17-85 mithatte und dann meine Fotos mit ExposurePlot http://www.cpr.demon.nl/prog_plotf.html analysiert habe. Was kam raus – ein U-Kurve.
    Die meisten Fotos habe ich entweder bei 17mm gemacht oder bei 85mm – dazwischen kaum. Deswegen bin ich heutzutage mit 2 Objektiven unterwegs: Einem Ultraweitwinkel und einem Zoom-Objektiv. Mir fehlt zwar der Bereich von 25 bis 70mm, aber den könnte ich mit einer kleinen, leichten Festbrennweite abdecken, die ich auch hin und wieder mitnehme. Aber ganz ehrlich – das ist kaum nötig.
    Einzig und allein das Objektivwechseln war anfangs störend. Ich hab‘ aber jetzt einen Köcher, der an meinem Rucksack hängt und der Objektivwechsel dauert keine 5 Sekunden.

  • Marcel

    Daniel: Ich habe auch schon daran gedacht, das Kit-Objektiv zu behalten. Soll ja von der Schärfe her nicht ganz schlecht sein, das kann ein Allrounder oftmals nicht schaffen aufgrund des Brennweitenbereichs und der Linsen (und natürlich auch dem günstigen Preis…).

    Das Phänomen das Tobi beschreibt habe ich jetzt schon oft gelesen. Meistens nimmt man nur die Extremen. Aber da wäre mir ein gutes WW und dann auch noch ein Teleobjektiv zu teuer. Und ja, mich stört der Objektivwechsel. Ich möchte eigentlich die Kamera aus der Tasche ziehen und drauf los schießen. Vor allem, wenn man mit der Familie unterwegs ist.

  • tobi

    Also wenn der Objektivwechsel gar nicht in Frage kommt dann gehen wir es mal anders an: Hast du ein Immerdrauf schon ausprobiert? Hast du mit Brennweiten jenseits der 150mm schon fotografiert? Ich frage dich das aus einem Grund: Ich finde die Megazooms am langen Ende immer etwas unscharf bei Offenblende – abblenden hilft natürlich. Aber bei normalem oder schlechterem Licht bist du da sofoert bei Belichtungszeiten, die Verwackelungen fördern ohne die ISO hochzuschrauben. Wie gesagt, ich würde dazu raten, dass du dir eher sowas in der Region von 17/18mm bis 85/130mm zulegt mit IS und USM, mit denen bin ich jedenfalls zufrieden, abbildungstechnisch gesehen.
    Aber machs wirklich einmal so: Lad dir den Exposure-Plot runter und lass den mal vielleicht einen Urlaub oder einen Ausflug an Fotos analysieren. Dann siehst du ja welche Brennweiten du am häufigsten benutzt.

  • Marcel

    Also das mit dem Exposure Plot finde ich schon mal gut. Das werde ich mal machen.
    Aktuell habe ich als „kleines“ Immerdrauf das Kit-Objektiv drauf, 18-55mm eben.
    Ich habe noch das günstige Sigma 55-200, damit fotografiere ich aber schon echt selten. Hier fehlt mir einfach die Möglichkeit der kleineren Brennweiten an meiner Crop Cam.
    Ich habe ja auch das Sigma 17-70mm im Auge, das fände ich an der Crop Cam ja auch echt genial. Auf der anderen Seite mal schon heran zoomen mit langer Brennweite wäre auch nicht schlecht (da könnte ich das 55-200 nutzen) und das 17-70 ist ja auch nicht gerade das Mega-Schnapperchen. Aber schon ganz genial mit der Lichtstärke ab 2,8 und dem Brennweiten-Bereich am Crop, wie gesagt.

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